Kleine Helfer zum Stillen

467334 R K by Lisa Schwarz pixelio deIhr Körper stellt sich schon während der Schwangerschaft auf das Stillen ein. Ihre Brüste werden größer und beginnen die Produktion der Milch vorzubereiten. Wird am Anfang nach der Geburt nicht gestillt, dann geht die Milchproduktion wieder zurück.




Für die Mutter ist das Stillen am Anfang meist noch ungewohnt und läuft nicht immer so ab wie Sie sich es im Vorfeld gewünscht haben. Um dies zu unterstützen hat Ihnen das Babyinfoportal-Team ein paar Hilfsmittel zusammengestellt.

Stilleinlagen

Stilleinlagen sind Einlage für stillende Mütter. Sie werden in den BH gelegt um die auslaufende Muttermilch aufzufangen und die restliche Kleidung trocken zu halten. Es gibt sie als einmal Einlagen aus Zellulose oder als waschbare Variante aus Baumwolle. Sehr wichtig ist das Sie die Einlagen regelmäßig wechseln, damit die Brust nicht so schnell wund wird.

Stillhütchen

Stillhütchen können nach der Geburt beim Stillen verwendet werden. Sie bestehen aus Silikon, Latex oder Kautschuk. Das Stillhütchen wird vor dem Anlegen des Säuglings an die Brustwarze gesetzt und hilft dem Säugling die Brustwarze zu erfassen. Eingesetzt werden Sie meistens bei  Stillprobleme durch Hohl- oder Flachwarzen. Für wunde Brustwarzen sind sie allerdings nicht zu empfehlen, da bei vermehrter Anwendung die Produktion der Milch zurückgehen kann. Außerdem können sie zu einer falschen Saugtechnik führen.

Stilltees

Der Stilltee ist eine Mischung aus Anis, Fenchel, Melisse und Kümmel. Er soll die Milchbildung anregen und hat über die Muttermilch eine beruhigende Wirkung auf die Verdauung des Babys. Sie sollten trotzdem nicht mehr als drei bis vier Tassen am Tag davon trinken. Im Allgemeinen sollten Sie während Sie stillen bis zu drei Liter am Tag trinken. Am besten geeignet sind dafür Wasser, Früchtetees und Fruchtsaftschorlen.

Milchpumpe

Eine Milchpumpe wird eingesetzt wenn das Stillen nicht funktioniert und Sie trotzdem möchten das Ihr Baby mit Muttermilch ernährt wird. Sie wird auch eingesetzt wenn dem Baby das saugen nicht möglich ist (Gaumen-Spalte). Durch die Milchpumpe können Sie eine Vorrat an Muttermilch anlegen falls Sie mal verhindert sein sollten. Die Muttermilch wird eingefroren und je nach Bedarf aufgetaut (nicht in der Mikrowelle auftauen). Vor dem Abpumpen legen Sie am besten ein warmes Handtuch auf die Brust damit die Milch besser fließt.
Sollte es medizinisch Notwendig sein erhalten Sie ein elektrische Milchpumpe. Die Kosten dafür übernimmt die gesetzliche Krankenkasse.

Stillöle

Mit Stillölen reiben Sie Ihre Brust ein um den Milchfluss anzuregen. Es fördert die Durchblutung des Gewebes, die Durchwärmung der Brust und verhindert Verhärtungen und Entzündungen. Das Stillöl enthält die ätherischen Öle aus Fenchel, Kümmel und Majoran.

Brustwarzencremes pflegen trockene, empfindliche oder wunde Brustwarze beim Stillen.

Bei wunden Brüsten helfen auch Quarkpackungen und Traubenzucker. Doch Sie sollten beides abspülen bevor Sie das Baby anlegen. Die eigene Muttermilch pflegt auch wunde Brust einfach etwas verteilen und an der Luft trocknen lassen.

 

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