Geburtsphasen

541554 original R K B by JMG pixelio deMan rechnet bei der Geburt mit einer Dauer von bis zu 13 Stunden. Bei Frauen die bereits ein Baby geboren haben ist der Zeitraum meistens etwas kürzer. Die Zeit beginnt wenn die Wehen zur Verkürzung des Gebärmutterhalses und zur Eröffnung des Muttermundes  führen.

Anzeichen dafür das die Geburt bald beginnt sind das Ablösen des blutigen Schleimpfropfes, der den Muttermund verschlossen hält. Er dient zum Schutz gegen Infektionen. Meistens vergehen aber nach Ablösen des Schleimpfropfes noch ein paar Tage.
Ein weiteres Anzeichen kann der Verlust von Fruchtwasser sein. Haben Sie einen Blasensprung so sollte das ein Hinweis auf den Geburtsbeginn sein. Hat sich der Kopf noch nicht gesenkt, dann sollten Sie sich jetzt auf jedenfall in die Klinik liegend fahren lassen.

Eröffnungsphase

Die Geburt beginnt normalerweise mit der Eröffnungsphase. In dieser Geburtsphase verkürzt sich der  Gebärmutterhals und der Muttermund beginnt sich zu öffnen. Sie haben im Schnitt 2-3 Wehen innerhalb von einer halben Stunde. Diese Zeit verkürzt sich langsam und der Rhythmus wird regelmäßiger.

Vergessen Sie nicht die Atemtechnik, die Sie im Geburtsvorbereitungskurs gelernt haben, damit Ihr Kind genug Sauerstoff erhält.

Probieren Sie aus in welcher Position es für Sie am angenehmsten ist. Herumlaufen und Beckenkreisen unterstützt das Öffnen des Muttermundes. Durchschnittlich dauert diese Geburtsphase zwischen sechs und zehn Stunden.

Übergangsphase

Die Übergangsphase ist die Phase zwischen Eröffnungsphase und Austreibungsphase. Er sorgt nochmal mit sehr starken Wehen, das sich der Muttermund vollständig öffnet (8-10 cm). Der Kopf des Kindes tritt durch das Becken der Mutter, dabei macht das Kind eine Drehung um 90 Grad um sich mit dem Gesicht nach hinten in Richtung Steißlage zu drehen.

Austreibungsphase

Wenn der Muttermund fast vollständig geöffnet ist beginnt die Austreibungsphase. Sie haben jetzt ungefähr 6-7 Wehen innerhalb einer Viertelstunde. Jetzt verspüren Sie einen Pressdrang und dürfen mitpressen und mithelfen. Diesen Pressdrang werden Sie aber nur spüren wenn Sie keine Periduralanästhesie  haben. 

Den schwersten Teil haben Sie geschafft sobald der Kopf des Kindes durchs Becken austritt. Sind der Kopf und die Schultern ausgetreten, folgt der Rest kurz danach. Ein Dammschnitt wird heutzutage meistens nicht mehr durchgeführt.

Nachgeburtsphase

Ihr Neugeborenes ist auf der Welt, doch die Geburt ist noch nicht zu ende. Kurz danach haben Sie noch leichte Wehen durch die Sie die Plazenta (Nachgeburt) ausstoßen und sich die Gebärmutter wieder zusammenzieht. Dies dauert etwa 10-30 Minuten.

In dieser Phase werden Sie etwas bluten, aber die Wehen sind weitaus schwacher und schmerzlos als die vorherigen.

 

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