Die unterschiedliche Wehen-Arten

439566 R by Templermeister pixelio deEine Wehe ist eine Muskelkontraktion der Gebärmutter. Die Wehe wird benötigt um das Baby bei der Geburt durch den Geburtskanal zu pressen.

Je nach Schwangerschaftsphase können Sie unterschiedliche Wehen haben. Sie unterscheiden sich in ihrer Dauer, Stärke, Frequenz, und Zeit. Mit dem Laufe der Geburt  nehmen die Wehen zu. Warum und wie Wehen zur rechten Zeit ausgelöst werden, ist bisher nicht bekannt.

Übungswehen

Übungswehen können frühstens ab der 25. Schwangerschaftswoche auftreten. Bei Übungswehen wird der ganze Bauch hart. Sie sind unregelmäßig und dürfen nicht länger als eine Minute dauern. Übungswehen verursachen keine Schmerzen. Falls Sie dabei Scherzen haben, dann sollten Sie ihren Frauenarzt aufsuchen. Ab der 36. Woche gehen die Übungswehen in Vorwehen über.

Vorwehen  & Senkwehen

Vorwehen schieben das Baby in das Becken der Mutter. Bei der Schwangeren kann man in diesem Zeitraum sehen das sich der Bauch langsam senkt. Meistens treten sie erst in den letzten Wochen vor der Geburt auf. Vorwehen sind unregelmäßig und unterschiedlich schmerzhaft.

Eröffnungswehen

Eröffnungswehen sind regelmäßig wiederkehrende schmerzhafte Wehen, die an Stärke und Häufigkeit zunehmen. Sie dienen zur Verkürzung des Gebärmutterhalses und zur Öffnung des Muttermundes auf bis zu zehn Zentimetern. Eine Wehe dauert ungefähr zwischen 30-90 Sekunden. Die Wehen haben einen zeitlichen Anstand von circa zehn bis drei Minuten. Sie kündigen den Beginn der Geburt an. Danach beginnt die Austreibungsphase.

Presswehen

Presswehen dienen zum Herauspressen des Köpfchens wenn der Muttermund geöffnet ist. Sie sind zu Beginn der Austreibungsphase alle zehn Minuten, danach verkürzt sich die Zeit auf alle drei Minuten. Die Gebärende unterstützt diese indem sie mit presst.

Nachgeburtswehen

Nachgeburtswehen sind Wehen, die nach der Geburt des Kindes auftreten um die Plazenta abzulösen und auszustoßen. Sie treten etwa alle zwei bis drei Minuten auf.

Nachwehen

Wehen, die in den Tagen nach der Geburt im Wochenbett auftreten. Sie tragen zur Rückbildung der Gebärmutter bei. Durch das Stillen werden Hormone freigesetzt, die auch nach der Geburt noch wehenfördernde Effekte haben. So bildet sich der Uterus schneller in seine ursprüngliche Größe zurück.

 

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