Mutterschutz & Mutterschaftsgeld

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Mutterschutz

Das Mutterschutzgesetz legt die Leistungen die eine Schwangere erhält fest. Es besagt das die Schwangere sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Geburt nicht arbeiten geht. Es sei den Sie wünscht es ausdrücklich vor der Geburt. Nach der Geburt darf Sie die acht Wochen nicht arbeiten. Bei Mehrlingen und Frühchen sind es 12 Wochen nach der Geburt.

Üben Sie einen Beruf aus indem Sie Tätigkeiten durchführt die Ihrer Schwangerschaft schaden (chemischen Gefahrstoffe, biologischen Arbeitsstoffe, physikalischen Schadfaktoren) schützt das Mutterschutzgesetz sie davor. Sie können ein Arbeitsverbot erhalten und sind durch das Mutterschutzgesetz durch eine Mutterschaftsversicherung abgesichert, d. h. eine Lohnfortzahlung während des Arbeitsverbotes und darüber hinaus.

Noch dazu dürfen Sie bis vier Monate nach der Geburt nicht gekündigt werden. Eine Ausnahme gibt es nur wenn der Arbeitgeber Insolvenz anmelden sollte. Nimmt die Mutter nach der Geburt des Kindes Elternzeit, dann verlängert sich der Kündigungsschutz über die Frist des Mutterschutzgesetzes hinaus bis zum Ablauf der Elternzeit.

Sobald Sie wissen das Sie schwanger sind, sind Sie verpflichtet Ihrem Arbeitgeber die Schwangerschaft umgehend mitzuteilen.

Mutterschaftsgeld

Schwangere und Mütter haben Anspruch auf Mutterschaftsgeld. Dieses bezahlt die Krankenkasse. Er liegt aktuell bei bis zu 13 Euro am Tag für sechs Wochen vor der Geburt und acht Wochen danach. Fünf bis sechs Wochen vor der Geburt kann die erste Rate bezahlt werden. In diesem Zeitraum sind Sie beitragsfrei versichert. Falls Sie das Geld vor Geburt beantragt haben und sich der Geburtstermin nach hinten verschiebt bekommen Sie für die zusätzlich Wartezeit Geld. Im Nachhinein geht das nicht mehr.

Vorraussetzung
Die Schwangere muss bei Beginn der Schutzfrist Mitglied der gesetzlichen Krankenversicherung sein und mit Anspruch auf Krankengeld versichert sein, oder das Mitglied steht in einem Arbeitsverhältnis, ihm wird jedoch wegen der Mutterschutzfristen kein Arbeitsentgelt gezahlt. Hierzu zählen Studentinnen, Rentenbezieher und freiwillig Versicherte, die versicherungsfrei beschäftigt sind. Nicht berufstätige Frauen erhalten kein Mutterschaftsgeld.

 

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